HOOKD ist eine Content-Software für deutschsprachige Creator, Coaches, Selbstständige und Agenturen. Entwickelt hat sie die BARAMI LLC mit Sitz in New York, gegründet von Bastian Barami.
Das Problem, das HOOKD löst, kennt jeder, der regelmäßig für Social Media produziert: Die Frage, was als Nächstes gepostet wird, beantworten die meisten aus dem Bauchgefühl. Ein Beitrag geht durch, der nächste bleibt hängen, und niemand weiß genau, warum. Was in der eigenen Nische gerade wirklich funktioniert, zeigt kaum ein Werkzeug. Instagram sortiert nach Datum, nicht nach Erfolg.
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HOOKD setzt deshalb bei Ausreißern an. Ein Ausreißer ist ein Video, das für seinen eigenen Kanal ungewöhnlich gut gelaufen ist. Gemessen wird das mit einem Outlier-Score: den Aufrufen eines Videos geteilt durch den Median desselben Kanals. 200.000 Aufrufe auf einem Millionen-Kanal sind normal, auf einem kleinen Kanal sind sie ein Beleg, dass das Format trägt. Dadurch funktioniert der Ansatz in jeder Nische, vom Coaching über Fitness bis zu B2B.
Der Einstieg ist die Browser-Erweiterung für Chrome, die bald kostenlos kommt. Sie sortiert Reels auf Instagram und TikTok nach Erfolg statt nach Datum, direkt auf der Plattform.
In der App geht es vom Fund bis zum fertigen Beitrag. Jedes Reel lässt sich zerlegen: Hook, Aufbau und Skript zum Nachbauen. Ein Wochen-Briefing fasst zusammen, was in der Nische läuft und was sich daraus machen lässt. Die Content-Fabrik macht aus einer Idee oder einer Quelle ein Reel-Skript, einen Post und eine Story. Ein eigenes Story-Studio baut ganze Story-Sequenzen. Alle Texte entstehen in der Stimme der Nutzer: HOOKD lernt aus ihren bestehenden Beiträgen, wie sie schreiben und sprechen, und schreibt auf muttersprachlichem Deutsch, nicht aus dem Englischen übersetzt.
Fertige Beiträge wandern in eine Pipeline und einen Redaktionskalender und werden zum geplanten Zeitpunkt automatisch auf Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn, Facebook, Threads und X veröffentlicht. Nachrichten von Instagram und Facebook sowie Kommentare von Instagram, YouTube, LinkedIn und Facebook landen in einem gemeinsamen Posteingang, mit Kontakten und Wiedervorlagen. Vorschläge der KI werden dabei nie automatisch gesendet. Dazu kommen Zahlen zu den eigenen Beiträgen und eine Academy mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Bewusst nicht Teil des Produkts ist das fertige Video. HOOKD liefert Recherche, Skript, Plan und Veröffentlichung. Vor der Kamera stehen die Nutzer selbst, geschnitten wird im eigenen Programm.
Die Preise sind gestaffelt. Die Browser-Erweiterung kommt bald, kostenlos. Starter für 9 Euro im Monat erweitert sie um Outlier-Werte und Transkription. Die App gibt es in drei Tarifen: Creator für 59 Euro, Studio für 129 Euro und Agency für 299 Euro im Monat, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Studio und Agency bringen mehr Credits, mehrere Marken und Team-Sitze mit Rollen und Rechten. Im Jahresabo zahlen Kunden zehn Monatspreise und nutzen HOOKD zwölf Monate. Abgerechnet wird in Credits, und zwar nur für das, was HOOKD schreibt oder auswertet: Eine Analyse oder ein Skript kostet einen Credit. Die Recherche im Bestand, also Suchen, Sortieren, Kanäle beobachten und Herunterladen, kostet nichts.
Gründer Bastian Barami ist Unternehmer und Content-Creator. Jahrelang hat er die Frage, was er als Nächstes postet, aus dem Bauchgefühl beantwortet. Bis er aufgehört hat zu raten und angefangen hat, die Ausreißer seiner Nische auseinanderzunehmen, Hook für Hook, Satz für Satz. Genau das macht HOOKD: Es zeigt, was in der eigenen Nische gerade weit über dem Durchschnitt läuft, und baut daraus den nächsten Beitrag, in der Stimme der Nutzer, auf Deutsch.